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Die Französischkurse und der Lateinkurs der Oberstufe verbrachten drei Tage in Luxemburg.

Nach der Anreise führte der erste Spaziergang in die Oberstadt. Dort konnten wir bei bestem Wetter den Sonnenuntergang über der Stadt genießen. Luxemburg beeindruckt besonders durch seine unterschiedlichen Stadtebenen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Europa, Sprache und Kunst. Die Französischkurse besuchten die interaktive Ausstellung des Europäischen Parlaments (Europa Experience) und erhielten bei einer Führung auf Französisch Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union.

Der Lateinkurs beschäftigte sich mit Ciceros Vorstellungen einer idealen Staatsform und ging im Projekt „Latein und Europa“ den kulturellen Wurzeln Europas nach. Römische Playmobilfiguren wurden dabei an verschiedenen Orten Luxemburgs und im MUDAM in Szene gesetzt und fotografisch dokumentiert.

Am Nachmittag besuchten die Kurse das MUDAM, das Museum für moderne Kunst. Die Werke von Simon Fujiwara und Igshaan Adams regten zu intensiven Gesprächen an. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit Fragen von Identität, Erinnerungskultur und persönlicher Lebensgestaltung auseinander und zeigten großes Interesse an den unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen.
Besonders gefreut hat uns, wie aufmerksam, interessiert und engagiert unsere Schülerinnen und Schüler die französischsprachigen Führungen verfolgt haben. Auch die Referentinnen waren von ihrem Vorwissen und ihrer Offenheit beeindruckt.

Am letzten Tag erkundeten wir gemeinsam die Unterstadt entlang der Alzette, das Bankenviertel, die Kasematten, den Chemin de la Corniche, der als „schönster Balkon Europas“ bekannt ist, und den Palast.

Für alle Beteiligten war die Fahrt eine lehrreiche, abwechslungsreiche und sehr interessante Erfahrung mit gemeinsamen fröhlichen Erlebnissen.

Gerne fahren wir wieder mit so tollen Schülerinnen und Schülern.

Saméra Lakhouache, Doris Visser und Heike Krauthakel